Im Verständnis des Konzeptes Basale Stimulation® zu arbeiten hat Bedeutung (Vorteile):

… für den von Einschränkungen betroffenen Menschen in der Begegnung mit Ihnen

  • Er nutz seine Möglichkeiten, um zu lernen und die eigene Identität zu entwickeln (z. B. was kann ich in der Situation aktiv beitragen?).
  • Die angebotenen Strukturen dienen der eigenen Orientierung in der Welt (z. B. kann ich den Dingen, die mit mir passieren, einen Sinn geben?) .
  • Es gelingt ihm in der Interaktion Sicherheit zu finden und in sich Vertrauen aufzubauen (z. B. empfinde ich mich bevormundet oder kann selbst Entscheidungen treffen?) .
  • Der Betroffene wird neugierig auf Sie, das gemeinsame Thema und öffnet sich schrittweise dem DU  .
  • Das Erleben von Begleitung und Verständnis in seinem Hier-und-Jetzt (z. B. wird auf meine Rückmeldungen geantwortet?) .
  • Er findet sich in einem Miteinander von TherapeutIn, PädagogIn, Pflegende und Angehörige/Bezugspersonen wieder .
  • Er begegnet den situationsbedingten Phänomenen (Schmerz, Stress, Ängsten und körperlichen Komplikationen) nicht alleine.

… für Ihren Arbeitgeber

… für die Institutionen, für die Sie arbeiten

  • Die Betroffenen und ihre Angehörigen fühlen sich gut begleitet und wahrgenommen .
  • Entwicklungen bei den Betroffenen werden offensichtlich und nachvollziehbar gestaltet .
  • KollegInnen und Mitarbeiter finden Zugang zu den Betroffenen und die Fremdheit zu ihnen und ihren Angehörigen wird abgebaut .
  • Ressourcen und Fähigkeiten trotz großer Einschränkungen werden aufgezeigt und der Blick darauf gerichtet .
  • Die Mitarbeiter erfahren, wie sie ernst genommen und mit ihren Belastungen nicht alleine gelassen werden .
  • Positive Außenwirkung und Darstellung in der Öffentlichkeit.

… für Sie als TherapeutIn, pädagogische MitarbeiterIn oder Pflegefachkraft (Ihre Kompetenzerweiterung).

  • Diese Weiterbildung möchte Sie zu einem Handeln befähigen, das Sie, geprägt durch eine wertschätzende Haltung, einen interaktiven Prozess mit dem Patienten / Bewohner / Klienten gestalten lässt .
  • Dabei reflektieren Sie anhand der theoretischen Annahmen des Konzeptes Ihr Handeln und beleuchten die therapeutischen und pflegerischen Maßnahmen aus einem pädagogischen Blickwinkel .
  • Sie verinnerlichen Inhalte, Werte und Grundaussagen des Konzeptes.
  • Sie gleichen die Bedürfnisse des Betroffenen mit den therapeutischen und pflegerischen Bedarfen ab bzw. verbinden diese .
  • Sie integrieren biographische Anteile in Ihr therapeutisches bzw. pflegerisches Handeln .
  • Sie erkennen Ihre eigenen emotionalen Muster und Übertragungen .
  • Sie tauschen sich mit anderen PraxisbegleiterInnen auf kollegialer Ebene aus und reflektieren gemeinsame Erfahrungen .
  • Sie beziehen Angehörige aktiv in die Entwicklungsprozesse des Patienten/Bewohners/Klienten ein .
  • Sie geben Ihr Wissen und Ihre Erkenntnisse an Kollegen weiter und tragen dazu bei, die Versorgung .